"WANDERTIPPS AUS DER ZEIT DES LOCKDOWNS" 

 
(zusammengestellt von Felicitas G.)
 
5.6.20
Wanderung um den Sulzbacher Hof

Anfahrt: auf der B3 nach Weinheim Sulzbach, dort am besten an der B3 auf der Höhe der Bachgasse parken (Kriegerdenkmal!).
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der OEG bis Weinheim Bahnhof, dort umsteigen entweder in die Buslinie 631 Richtung Hemsbach, Wiesensee oder mit der Linie 632 Richtung Sulzbach West. An der Haltestelle Sulzbach Rathaus aussteigen, dort ein kleines Stück zurück bis zur Bachgasse.
Man läuft die Bachgasse hoch, an der Kapelle vorbei, bis sich der Weg gabelt. Dort geht man rechts weiter an den letzten Häusern von Sulzbach vorbei und gelangt schließlich auf einen Waldweg.
Der Waldweg führt ein kurzes, aber steiles Stück durch die „Wasserhölle“, das ist eine wildromantische Schlucht, seitlich plätschert in kleinen Kaskaden ein Bächlein bergab. Danach gelangt man in eine offene Landschaft mit Pferdekoppeln und geht am Sulzbacher Hof vorbei bis zum Wanderparkplatz „Spelzengrund“..
Wer den steilen Anstieg und später wieder den Abstieg durch die Wasserhölle scheut, kann auch an der Gabelung der Bachgasse der Beschilderung Sulzbacher Hof folgen und gelangt auf einem (allerdings sehr holprigen!) Fahrweg vorbei am Sulzbacher Hof zum Parkplatz „Spelzengrund“.
Man lässt den Parkplatz links liegen und folgt dem Weg mit der Markierung gelbe 3 Richtung Weinheim/Birkenau, bis sich der Weg gabelt.
An der Gabelung hält man sich rechts und folgt dem unmarkierten Weg zurück zum Sulzbacher Hof. Um den steilen Abstieg durch die Wasserhölle zu sparen, kann man ab dem Sulzbacher Hof auch dem Fahrweg zurück zur Bachgasse folgen. Gesamtdauer ca. 11/2  Stunden.
Für diejenigen, die weiter wandern möchten, bieten sich ab dem Parkplatz Spelzengrund zahlreiche markierte Rundwanderwege.

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.6.20

Vom Wanderparkplatz Kehrrang in Leutershausen auf Blüten- und Burgenweg und zurück


Vorab: die Wanderung kann auch in Großssachsen starten, man gelangt von Großsachsen über den Fesselspfad auf den Blütenweg und folgt diesem bis zum  Kehrrang oder man geht an der Kunz`schen Mühle  vom Wanderparkplatz aus ein kurzes Stück steil berauf und hält sich dann  rechts, folgt zunächst dem Weg Nr. 3, dann der Nummer 4 und schließlich Nr. 5 nach Süden in Richtung Leutershausen und gelangt dann auch zum Kehrrang. (muss man Grossachsenern wahrscheinlich nicht erklären!)
Wenigwanderer fahren besser mit dem Auto bis zum Wanderparkplatz Kehrrang  oberhalb von Leutershausen. Der hier beginnende Weg ist gerade Anfang Juni, wenn der Fingerhut blüht, sehr reizvoll.  Mit dem Auto gelangt man zum Kehrrang, indem 
man in Leutershausen die Obergasse entlangfährt, an der Kirche und am Friedhof vorbei, immer bergauf durch die Weinberge.
Am Ende des Wanderparkplatzes nimmt man den Weg Nr. 6 und folgt ihm zunächst ohne große Steigungen durch Gärten und Weinberge. Nach einer Gabelung (links halten!) gelangt man nach einiger Zeit leicht ansteigend in den Wald. An einer Kurve  biegt der Weg Nr. 6 scharf nach rechts ab und es geht stetig abwärts. Auf halber Strecke befindet sich neben einer Felswand links ein Burgensteigabzweig zur Hirschburg, der unsere Gemeinde ihren Namen verdankt, der Aufstieg ist aber nur Geübten zu empfehlen (sehr steiler schmaler Pfad, Burgensteig- markierung!). Wer es gemütlicher möchte, bleibt auf dem breiten Weg und läuft weiter abwärts. Nach einiger Zeit stößt man auf die Blütenwegmarkierung und läuft nach rechts weiter abwärts bis zu einem Waldspielplatz. Zurück zum Kehrrang kommt man, wenn man der Blütenwegmarkierung vom Spielplatz aus aufwärts folgt.
Wer zu Fuß von Großsachsen hergekommen ist, kann auch den Waldweg, der links vom Spielplatz abwärts führt. nehmen. Man gelangt dann nach ca. 2 km  zur OEG-Haltestelle Leutershausen und kann von dort mit der OEG nach Großsachsen fahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8.5.20

Wandern in den Viernheimer Dünen

 

An Dünen und Strand ist ja derzeit nicht zu denken, aber vielleicht wissen einige von Euch nicht, dass wir zumindest kleine Dünen ganz in der Nähe haben, nämlich im Viernheimer Wald. Es handelt sich um Binnendünen, die in der letzten Eiszeit aus dem Sand des Oberrheingrabens vom Wind bis in unsere Region geweht wurden.
Ähnliche Binnendünen gibt es bei Sandhausen und Oftersheim, das Viernheimer Dünengebiet habe ich erst kürzlich entdeckt und es hat mich sehr beeindruckt. 
Anfahrt: A5 bis Weinheimer Kreuz, dann die B38
Richtung Mannheim. Nach dem Viernheimer Kreuz die erste Ausfahrt in Mannheim nehmen Viernheim West/Kurpfalzcenter. Rechts halten nach Viernheim West und dann kurz vor der Autobahnunterführung (auf der Höhe von Tierheim und Poco-Einrichtungsmarkt) links abbiegen Richtung Familiensportpark West. Am Familiensportpark West geradeaus weiterfahren bis zum Wanderparkplatz. Hier geht´s los und man kann sich an der Wandertafel orientieren.  Nach ca. 200 m erreicht man das Dünengebiet Glockenbuckel.  Oder in Navi eingeben: Viernheim, Am Sandhöfer Weg , am Sandhöfer Weg immer geradeaus.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: OEG Richtung Mannheim, am Rhein-Neckar-Zentrum umsteigen in Bus 612 Richtung Viernheim Bahnhof, Aussteigen an 3. Haltestelle Moselstraße. Von dort ein kleines Stück auf dem Heinrich-Lanz-Ring zur Saarlandstraße, unter der Autobahnunterführung hindurch geht die Saarlandstraße in den Sandhöfer Weg über. Hier kommt man zum Familiensportpark West. Von der Bushaltestelle bis zum Start der Wanderung ca. 1,5 km.
 

8.5.20

Wandern zwischen Wünschmichelbach und Bärsbach
 
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Bärsbacher Weg in Wünschmichelbach
Anfahrt: mit dem Auto von Großsachsen über Heiligkreuz, Rittenweier, Oberflockenbach und Steinklingen nach Wünschmichelbach, dort am Lindenhof rechts abbiegen zum Wanderparkplatz.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: ab Breitgasse Großsachsen fährt einmal pro Stunde um x Uhr52 die Buslinie 682 Richtung Weinheim Hauptbahnhof nach Wünschmichelbach. Hier an der Haltestelle Lindenhof aussteigen und der Beschilderung Richtung Parkplatz folgen (ca. 20 Minuten)
Ab dem Wanderparkplatz Bärsbacher Weg zunächst der Markierung 1 bergan folgen, vorbei an einer Schutzhütte mit schönem Ausblick und dann durch den Wald, bis der Weg den Fahrweg Bärsbacher Weg kreuzt (kaum befahren!). Von hier aus kann man weiter der Markierung 1 nach rechts auf dem Fahrweg steil bergab folgen bis zum Parkplatz. (ca.1  Std)
Wer noch Kraft und Ausdauer hat, wendet sich, statt der Markierung 1 zu folgen, nach links und wandert ein kurzes Stück bergauf bis zur Hohen Straße. Hier hat man einen schönen Blick auf Bärsbach und Hilsenhain. Dann folgt man  rechts auf der Hohen Straße der Markierung 3, der Weg zweigt nach einiger
Zeit rechts über die Wiese in den Wald ab. Stetig absteigend gelangt man dann etwas unterhalb des Wanderparkplatzes wieder auf den Bärsbacher Weg  (insges.ca. 2- 2 ¼ Std.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17.5.20

Wandern von Rippenweiher zur Schriesheimer Hütte
 
Anfahrt: von Großsachsen über Heiligkreuz nach Rippenweiher, in Rippenweiher der Straße Richtung Ursenbach folgen, nach 2 Kurven hinter der Keltensteinhalle zweigt der Weg zum Wanderparkplatz „Röckelsberg“ rechts ab. Achtung, leicht zu übersehen! Der Abzweig ist noch vor dem Schild Sportplatz.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit Buslinie 682 stündlich X Uhr 52 ab der Breitgasse in Großsachsen bis zur Haltestelle Pflug in Rippenweiher, vom Pflug aus muss man leider ein Stück die Straße entlanggehen, vorbei an der Keltensteinhalle, bis man rechts zum Abzweig zum Parkplatz kommt. Von hier aus läuft man noch etwa 400 m zum Parkplatz Röckelsberg.
Ab dem Wanderparkplatz Röckelsberg dem Weg mit der Markierung 2 zunächst leicht bergab, später leicht bergauf folgen, bis der Weg den Leichtweg kreuzt (Insel mit großen Holzstapeln!). Hier den 2er Weg verlassen und rechts halten (Der 2er führt  links weiter, hier kommt man zwar auch zur Schriesheimer Hütte, aber da geht’s zuerst steil bergauf und dann genauso steil bergab!). Es ist besser, man läuft ein kurzes Stück nach rechts auf dem Leichtweg und nimmt dann die nächste steile aber kurze  Abzweigung links. Man sieht dort die Hütte schon!
Der Rückweg erfolgt auf dem gleichen Weg, eine Variante für den Rückweg: auf dem 2er Weg die dritte Abzweigung links nehmen (unmarkiert!), man stößt nach ca. 300 m  leichtem  Abstieg auf den Weg mit der Markierung 4, dort hält man sich rechts und läuft gemächlich ansteigend wieder zum Parkplatz Röckelsberg (Gesamtdauer ca. 1 Std).
 
Wer an der Schriesheimer Hütte noch nicht müde ist, kann den Weg verlängern: hinter der Terrasse der Schriesheimer Hütte kommt man auf den Weg mit der Markierung S3, diesem folgt man oberhalb des Weiten Tals,  bis man zu einer Kreuzung kommt. Hier verlässt man den Weg S3, hält sich rechts und geht dann den Schotterweg auf der anderen Talseite wieder hoch , bis man oberhalb der Schriesheimer Hütte wieder auf den Leichtweg trifft. Hier hält man sich rechts bis man an der Insel mit den Holzstapeln wieder auf den 2er Weg trifft,  auf dem man zurück zum Parkplatz kommt  (Gesamtdauer ca. 1 3/4    Std.).
 
17.5.20
Von der Windeck auf den Blütenweg über dem Gorxheimer Tal

Anfahrt: Von Großsachsen auf der B3 nach Weinheim bis zur Stadthalle, dort rechts abbiegen in die Birkenauer Talstraße und an der Peterskirche noch einmal rechts über die Brücke in die Grundelbachstraße. Dieser folgen bis zu Kreisverkehr vor dem Tunnel und die zweite Ausfahrt (vor dem Tunnel!) nehmen zum REWE-Parkhaus.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Ab Großsachsen mit der OEG bis Weinheim Bahnhof. Hier kann man umsteigen in die Buslinie 681 nach Grasellenbach oder man steigt in der Breitgasse in den Bus Nr. 682 Richtung Weinheim Hauptbahnhof und fährt über Rittenweier und Oberflockenbach. Fahrtdauer in beiden Fällen ca. 25 Minuten, Aussteigen in Weinheim Schlossbergterrasse.
Vom Parkhaus zurück Richtung Kreisverkehr gehen. Hinter dem Kreisverkehr kommt man auf die Straße Am Schlossberg. Diese geht man ein kurzes Stück hoch und folgt dann rechts der Beschilderung „Fußweg zur Burg“  stetig ansteigend bis  zur Burg Windeck. Man folgt dem Weg, der unterhalb der Burg in den Blütenweg übergeht. Der Blütenweg teilt sich bald in zwei Varianten (Abzweig mit Wegweisern): Rechts geht es ein Stück bergauf Richtunjg Wachenburg, man nimmt aber den ersten Abzweig nach rechts und folgt immer der Blütenwegmarkierung auf weitgehnd ebenem Weg mit einem schönen Blick auf das Gorxheimer Tal. Schließlich führt der Weg bergab über die Zimmerbachstraße auf die Müllheimer Talstraße.
Hier wendet man sich nach rechts und folgt der Straße, zunächst an der Grundelbach entlang, bis man den Tunnel sieht, vor dem man sich links hält, um wieder zum REWE-Parkhaus zu kommen.  (Von der Zimmerbachstraße bis zum Startpunkt ca. 800 m) Wer es kürzer möchte, geht an der Windeck am Abzweig zu Wachenburg vorbei und Folgt der Blütenwegmarkierung auf dem asphaltierten Weg. Nach ca. 500 m weist die Blütenwegmarkierung links bergab (Treppen!) und man gelangt wieder auf die Straße Am Schloßberg.
 
 
18.5.20
Arboretum im Heidelberger Stadtwald

Ein wunderschöner Spaziergang im Mai, wenn der Rhododendron blüht!

Zur Anfahrt mit dem PKW am besten als Ziel „Speyererhof, Heidelberg“ in den Navi eingeben, die Wegebeschreibung durch Heidelberg an dieser Stelle ist etwas kompliziert. Ein Parkplatz befindet sich an der Straße unterhalb der Klinik, oberhalb der Klinik befindet sich ein großer gebührenpflichtiger Parkplatz.
Am besten erreicht man den Speyererhof mit dem Bus an Werktagen, sonntags ist der Bus sehr voll.
Am Bismarckplatz in Heidelberg startet zu jeder vollen Stunde die Buslinie 39 Richtung Königsstuhl
und um x Uhr 35 die Linie 39A Richtung Emmertsgrund. Vom Bismarckplatz sind es 5 Zwischenhalte bis zum Speyererhof.
Start: hinter der Bushaltestelle Speyererhof führt ein Weg hinter einer Schranke leicht ansteigend in den Wald. Diesem Weg folgt man ca. 1 km, bis er  den Hutzelwaldweg kreuzt. Man läuft dann rechts den Hutzelwaldweg bergauf bis zum Blockhaus.
Kurz vor dem Blockhaus hat man einen herrlichen Blick auf den Rhododendronhang des Heidelberger Stadtwalds. Am Blockhaus läuft man nach rechts den Parkplatz entlang, am Ende des Parkplatzes beginnt ein asphaltierter Weg durch den Wald, der leicht bergab wieder zum Speyererhof führt. Der Weg kreuzt vor dem Speyererhof den Blütenweg, an der Kreuzung wendet man sich nach rechts und geht auf dem Blütenweg bis zum Speyererhof.
Wenn man einmal in der Gegend ist, empfiehlt sich auf dem Rückweg auch noch ein Besuch auf dem Heidelberger Bergfriedhof. Man steigt an der Haltestelle Steigerweg aus, es gibt hier auch Parkmöglichkeiten. Von hier aus gelangt man zum Eingang des Friedhofs. Der Bergfriedhof wurde 1844 eröffnet und umfasst Terrassen eines ehemaligen Weinbergs und angrenzende Waldgebiete. Hier sind die Grabstätten vieler bekannter Persönlichkeiten,
z.B. Friedrich Ebert, Wilhelm Furtwängler.
Diese findet man auf ausgeschilderten Rundwegen.