Der Tagesausflug in den Nordschwarzwald war ein tolles Erlebnis

mit Margarete und Fritz Kreis

Ein riesiger Stau auf der Autobahn raubte erst einmal fast eine Stunde des vorgesehen Tagesablaufs. Die Teilnehmer ließen sich dadurch aber nicht die mitgebrachte gute Laune verderben. Am Parkplatz in Kaltenbronn wurde eine festliche Frühstückstafel von Margarete Kreis mit Helfern hergerichtet, während die Wanderbegeisterten zum ca. 800 m entfernten Hohloturm hinaufstiegen.

Ein erster Holzturm aus dem Jahre 1856 war nur 15 m hoch. Der Nachfolger, ein Steinturm von 1887, war 20 m hoch und wurde 1968 auf seine heutige Höhe von 28,6 m erweitert (157 Treppenstufen). Die Anstrengung wurde mit einem fantastischen Weitblick über den Schwarzwald, die Rheinebene bis zu den Vogesen belohnt.

In gemütlicher Runde wurde anschließend die Frühstückstafel geplündert. Der Bus brachte die Gruppe dann zum Infozentrum Kaltenbronn, wo 23 Wanderer ausstiegen und die Tagestour bis zum Sommerberg bei Bad Wildbad in Angriff nahmen. Zunächst wurde das Wildseemoor angesteuert, während die Nichtwanderer nach Bad Wildbad weiterfuhren. Am Bahnhof starteten sie gemütlich die Enz entlang durch den Kurpark, vorbei am Musikpavillon und der englischen Kirche. Im Café am Kurhaus wurde sich dann ausgeruht, bevor der Teilnehmer von der Sommerbergbahn auf den Hausberg des lieblichen Kurortes gebracht wurden. Diese Bergbahn war bereits 1908 eröffnet worden. 1928 wurden neue, größere Wagen angeschafft. 1968 wurde die Kabinenkapazität nochmals, je Wagen, auf 100 Personen erhöht. Sieben Millionen Euro kostete dann die Komplettsanierung im Jahre 2011.
Es ist von der Bergstation nicht weit bis zum „Baumwipfelpfad“, den man mit einer spektakulären Rutsche beenden kann (es traute sich niemand). Nach kurzer Wartezeit kamen dann auch schon die Wanderer, die man am Infozentrum in Kaltenbronn verabschiedet hatte. Gemeinsam ging es jetzt ins Restaurant „Auerhahn“ um den Tagesabschluss wieder gemeinsam zu erleben.


Die Wanderer berichteten von ihrer ca. 11 km Tour über den Damm durchs Moor, vorbei am romantischen Wildsee, bis zur Rast in der Grünhütte. Gemütlich ging es von hier aus schließlich die letzten fünf Kilometer immer leicht abwärts weiter. Vorbei an mehreren schönen Grill-, Spielplätzen und Märchenstationen (das eiserne Herz). Das Ende bildete dann der Wanderweg unterhalb des Baumwipfelpfades, wo man die „Baumwipfelpfadwanderer“ wieder traf.
Als der Tag sich neigte, wurde der Bus bestiegen, der die Teilnehmer am diesjährigen Tagesausflug wieder nach Großsachsen bringen sollte. Nach nur wenigen km erlaubte eine Umleitung keine schnelle Heimreise. Kaum wieder auf der richtigen Route, kam die nächste Umleitung. Schließlich kam man mit einer einstündigen Verspätung doch noch nach Großsachsen zurück.

Walter Helfert

Bilder: Cristiane Losmann